Das John Knox Zentrum hat von Anbeginn seines Bestehens an regelmäßig Gesprächsrunden, Begegnungstagungen und Weiterbildungskurse organisiert. Die verschiedenen Bände der ‘John Knox Series’ geben ein Zeugnis davon ab.

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Im Laufe der Jahre fanden zahlreiche Gespräche statt, die sich mit dem Leben und dem Zeugnis der christlichen Kirchen befassten, insbesondere den reformierten Kirchen, wie z.B.

  •    Zwei Seminare über die christlich-islamischen Beziehungen (John Knox Serien Nr. 3 und 7)

  •    Ein Gespräch über Menschenrechte (John Knox Serie Nr. 4)

  •    Eine Studie über die Glaubensbekenntnisse der Reformierten Kirchen (John Knox Serie Nr.5)

  •    Eine Studie über das Amt der Kirchenältesten in den Reformierten Kirchen (Studien vom Reformierten    Weltbund 22)

Die neueste Initiative war eine Begegnungstagung, die sich mit der Geschichte und Erneuerung der Gottesdienstordnung in den reformierten Kirchen beschäftigte. Das Ziel dieser Studie war es, eine Gesamtübersicht über die Geschichte des reformierten Gottesdienstes seit der Reformation über die Jahrhunderte hinweg zu geben. In einer ersten Tagung wurde ein Plan erstellt. Die zweite Tagung fand im Januar 2001 statt und vereinigte 25 Experten im Bereich der Liturgie. An die 20 Konferenztexte wurden vorgestellt und von den Teilnehmern diskutiert, um schließlich im Lichte dieser Diskussionen von ihren Autoren noch einmal korrigiert und angepaßt zu werden. Diese Texte sollen bald in einem Band erscheinen. 

Im Jahr 1988, hat das John Knox Zentrum das Thema  ‘Mission in Einheit’ zu seinem Leitthema gemacht. Konfrontiert mit den vielfältigen Spaltungen innerhalb der reformierten Kirchen in der Welt, wurde der Ruf nach Einheit unabwendbar. Nachdem durch mehrere internationale Treffen die letzten Hindernisse aus dem Weg geschaffen worden waren, hat das John Knox Zentrum im Jahr 1999, in Zusammenarbeit mit dem Reformierten Weltbund, ein Sekretariat ‘Mission in Einheit’ ins Leben gerufen www.warc.ch/miu/

Von Zeit zu Zeit  wird das Zentrum auch für internationale Begegnungen genutzt. So haben sich z.B. schon zweimal amerikanische und europäische Pastoren eine Woche lang getroffen. Diese Treffen wurde von einer amerikanischen Kirche initiiert und finanziert. Jedoch oblag es der Programm Kommission des John Knox Zentrums, das Thema auszuwählen, das Programm dieser Treffen auszuarbeiten und die Sprecher dazu einzuladen. Das John Knox Zentrum hat sich zum Ziel gesetzt, eine  bessere gegenseitige ‚Erkennung‘ und Anerkennung unter den Kirchen zu fördern.

Das John Knox Zentrum wurde 1953 gegründet, um Studenten die Möglichkeit zu geben, sich mit der ‘Stadt Calvins’ und den in Genf ansässigen internationalen Organisationen vertraut zu machen. Unter diesem Aspekt wurden im Laufe der Jahre mehrere Fortbildungen organisiert. Das Zentrum hofft diese Tradition in den kommenden Jahren wieder aufzunehmen.